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Mittwoch, 23. November 2016

Alexandria, Bellah und Rosa P. beim MMM

Heute zeige ich meine neue weiße Bluse Bellah, die ich am Sonntag als „Entfruster“ genäht habe. Zugeschnitten war sie schon seit längerem, ist aber dann bei einer sehr kurzfristigen Aufräumaktion verschollen. Zum Glück habe ich sie Sonntagnachmittag wiedergefunden und konnte damit meinen Frust über einen zu engen Rock mit seitenverkehrt eingenähtem Reißverschluss überwinden. Dazu habe ich meine schwarze Hose aus anNÄHerungs-Tauschtisch-Wollstoff und ein Rosa P.Jäckchen aus anthrazitfarbenem Jersey kombiniert. Zusammen ergibst das ein lässiges und bequemes Büroalltagsoutfit.











Viel mehr selbst genähte Kleidung gibt es wieder beim MeMadeMittwoch zu entdecken, der heute von Nina in einem tollen "Wackel"- aka Bleistift-Kleid präsentiert wird.

Mittwoch, 16. November 2016

Bomberjackenliebe

Ich stehe gerade total auf Bomberjacken. Keine Ahnung, woran genau das liegt, aber ich liebe diese Dinger einfach. Der Hauptgrund ist wahrscheinlich, dass unzählige Stoff-, Material- und Farbkombinationen möglich sind und das Nähen großen Spaß macht. Heute zeige ich mein erstes Exemplar, das ich noch vor der Leo-Jacke genäht habe:












Der Korpus der Außenjacke ist aus schwarzem Steppstoff, die Ärmel aus schwarzem und metallic Kunstleder und das Futter aus geblümten Satinstoff. Dazu habe ich noch das ganz feste Bündchen von Stoff und Stil und einen Metallreißverschluss verwendet. Der Schnitt ist wie bei der Leojacke Maneela. Damit es nicht ganz so lässig für’s Büro wird, trage ich zu der Jacke den Bleistiftrock Frau-Tilda aus senfgelbem Romanit und ein schwarzes (Kauf)Sweatshirt.

Und hier beim MeMadeMittwoch zeigt uns heute Gastbloggerin Himmel und Zwirn in einem wunderschönen Hoschek-inspirierten Kleid noch viele andere selbst geschneiderte Kleidungsstücke.

Sonntag, 23. Oktober 2016

Wintermantel Sew Along - Fortschritt

Heute geht es beim Mantel Sew Along auf dem MMM-Blog um die bisherigen Fortschritte und das Thema Schulterpolster.

Meinen Mantel habe ich am letzten Wochenende zugeschnitten und wollte dann Sonntagmorgen loslegen. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass ich nur noch einen kleinen Rest Gewebeeinlage hatte, der gerade mal für die Vorderteilbelege reichte. Also musste ich Montag erstmal einkaufen und habe den Abend dann mit Bügeln verbracht. Die nächste kleine Hürde waren die seitlichen Faltenteile meines Mantels, ich brauchte mehrere Anläufe und diverse Faltversuche, bis die Richtung auf beiden Seiten gleich war. Bei solchen Faltenlege-Geschichten stoße ich ganz schnell an die Grenzen meiner räumlichen Vorstellungskraft und bin jedes Mal kurz vor dem Aufgeben. So auch hier… Aber schließlich habe ich es geschafft und nach mehreren Nähabenden ist der Obermantel ohne weitere Komplikationen soweit fertig geworden, dass ich am kommenden Donnerstag den Futtereinnäh-Kurs damit besuchen kann.

Ich glaube, der Mantel wird gut werden. Allerdings wird dies ein sehr kurzer Mantel, also eigentlich eher eine längere Jacke. Aber das ist kein Problem, ich gehöre ja zu den Autofahrern und dunkelblaue Caban-artige Jacken fand ich immer schon klasse ;-) Bei der Größenwahl habe ich mich sicherheitshalber für eine Nummer größer entschieden, enge Mäntel finde ich furchtbar unbequem. Dieser Mantel/Jacke ist nun sehr großzügig, aber dafür hat er genug Luft, um noch einen Blazer oder dicken Pulli drunter zu ziehen. Und hier der aktuelle Zwischenstand:





Ich nehme nicht an, dass wir es in unserm Futterkurs schaffen, dass jede von uns vier Teilnehmerinnen mit einem fertig gefütterten Mantel nach Hause gehen kann. Also bleibt dann an Restarbeiten wahrscheinlich noch das Nähen des Futtermantels, das Futtereinnähen, die Knopflöcher und die Säume. Das müsste machbar sein bis zum Finale am 13.11.16. Ach ja, Schulterpolster müssen auch noch eingenäht werden. Ich kann zu diesem Thema leider nicht viel Wissen beitragen. Bisher habe ich zweimal diese fertigen Standard-Schulterpolster verwendet, einmal für einen Mantel und einmal für einen Blazer. Ich hatte das Gefühl, dass beide Teile mit den Schulterpolstern besser sitzen und werde deshalb auch bei diesem Mantel welche einnähen.

Und hier geht's zu den Zwischenständen der anderen Sew-Along-Teilnehmer.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

MMM - Burda Eggshape Mantel


Heute zeige ich beim MMM meinen neuen Eggshape-Mantel, den ich in Würzburg bei der Annäherung-Süd genäht habe.

In den Burda-Schnitt habe ich mich gleich verliebt und ich wolle unbedingt so einen Lackmantel nähen. Nur war mir der Originalstoff etwas zu teuer und so habe ich immer mal wieder online und im örtlichen Stoffladen nach einem Ersatz geschaut. Fündig wurde ich vor einiger Zeit, als ich schon nahe dran war, doch das Original zu kaufen. Bei Alfatex gab es plötzlich einen reduzierten Lackstoff, der zwar nicht so eine glatte Oberfläche hatte und auch etwas dünner war, aber dafür auch nur ein Drittel kostete. Da sich die Stoffrückseite auch nicht so toll anfühlte, war auf jeden Fall klar, dass ich den Mantel füttern werde. Mein Plan war, die aufgesetzten Taschen, den Kragen und das Futter aus schwarzem Fleece zu machen, damit der Mantel auch schön warm ist.

Das Nähen klappte sehr gut, der Stoff ließ sich ganz normal transportieren. Eine Qual war jedoch das Anbringen von Stecknadeln, ich habe mir ziemlich die Finger zerstochen. Und der Lackstoff ist extrem unnachgiebig, man kämpft ständig mit einem sehr großen und unhandlichen Stoffberg. Die erste Anprobe hat diese Unnachgiebigkeit besonders an den Ärmeln deutlich gemacht – da war sehr viel Stoff, der sich natürlich nicht weich fallend anschmiegte, sondern steif und starr abstand und ziemlich an eine Rüstung erinnerte. Aber das war ja kein großes Problem, ich habe die Arme an beiden Seiten ca. 1 cm enger genäht und nun passt es. Und ich habe entschieden, auf das Fleecefutter zu verzichten, das hätte diesen Rüstungs-Effekt wieder verstärkt und der Mantel wäre mir einfach zu steif geworden. Da ich versehentlich einen falschen, nämlich nicht teilbaren (!) Reißverschluss mitgenommen hatte, musste ich am Samstagmorgen in Würzburg sowieso im Stoffgeschäft shoppen. Und tatsächlich gab es dort 1 Meter lange, teilbare Reißverschlüsse in mehreren Varianten und natürlich auch „normales“ schwarzes Futter. Dies habe ich dann auch eingenäht und zusätzlich noch Ärmelbündchen aus Fleece gemacht. So brauchte ich den doch recht dicken Stoff nicht säumen und habe gleichzeitig schön weiche und warme Pulswärmer. Und hier ist er:












Ich bin gespannt, ob es hier beim MeMadeMittwoch noch mehr Projekte der Annäherung-Süd zu entdecken gibt. "Vortänzerin" beim MMM ist heute Frau Nahtzugabe in einem tollen Memade-Outfit aus Rock, Strickjacke und Schal.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

MMM - Abgekupfert


Heute zeige ich beim MMM meinen neuen Blouson, den ich nach einem Foto aus der Instyle genäht habe. Aber von Anfang an… An einem Samstagmorgen Mitte September bin ich mit einigen anderen Nähverrückten nach Münster-Wolbek zum Stoffschrottplatz gefahren und war ziemlich beeindruckt vom dortigen Angebot. Ich stand schon mit meiner Ausbeute in der Schlange zum Abschneiden als ich einen Ballen Leofutter unter dem Arm von Frau Das Büro für schöne Dinge sah. Zum Glück war noch etwas mehr auf der Rolle und ich konnte 2 Meter davon ergattern und war ganz happy bei der Vorstellung, demnächst einen Mantel oder eine Jacke mit Leofutter zu nähen. Als ich am Nachmittag wieder zurück nach Hause kam, fand ich in meinem Briefkasten die aktuelle Instyle und freute mich auf’s Stöbern. Und dann sah ich sie, die Bomberjacke aus Nylon-Leostoff mit rot-schwarzem Bündchen:


Natürlich musste ich sofort an meinen Futterstoff denken und vor dem Spiegel ausprobieren, wie das aussehen könnte und ich war hin und weg. Schwarzes Futter und einen teilbaren Reißverschluss hatte ich auch gekauft, also fehlte nur noch das Bündchen. Nach einigem Suchen im Internet wurde ich dann bei Buttinette fündig, der Stoff ist zwar geringelt und hat keine Blockstreifen wir im Original, aber immerhin ist er rot-schwarz. Außerdem habe ich habe meinem Blouson noch zusätzlich rote Paspeln an den Ärmel verpasst. Damit liegen die Materialkosten meines Blousons bei ca. 20 EUR, der Kaufpreis des Originals beträgt 660 EUR!! Und hier ist er:










Der Schnitt ist Maneela von kibadoo, den ich ohne Änderungen mit dem weiten, geteilten Ärmel genäht habe. Ich finde den Schnitt und das Ebook sehr gut, es ist alles ausführlich erklärt und bebildert. Dazu trage ich den Bleistiftrock Frau Tilda ohne die eigentlich vorgesehenen Taschen und ein schwarzes Kaufshirt.

Und wie immer gibt es hier beim MeMadeMittwoch wieder viele tolle selbst genähte und gestrickte Kleidung zu bewundern, heute vorgestellt von Katharina in einem wunderschönen Bordürenkleid mit Strickjacke.





Dienstag, 11. Oktober 2016

Wintermantel Sew Along - Teil 2


Nach einem wunderschönen, aber etwas anstrengenden Wochenende bei der AnNÄHerung Süd in Würzburg kommt mein Beitrag zum Wintermantel Sew Along etwas verspätet. Ich habe mich in der Zwischenzeit aber für einen Schnitt entschieden und die Alternative dann in Würzburg genäht. Zur Erinnerung hier nochmal die beiden Schnitte, die zur Auswahl standen:


Burda Eggshapemantel 10/2016
Quart Coat Pauline Alice

Am letzten Wochenende habe ich den Burda-Lackmantel genäht und hatte neben einem Platzproblem am Nähtisch und der hartnäckigen Weigerung des Lackstoffes meine Stecknadeln zu akzeptieren keine größeren Schwierigkeiten. Der Schnitt ist meiner Meinung nach gut und der fertige Mantel gefällt mir sehr. Beim Sew Along werde ich also nun den Quart Coat von Pauline Alice aus einem dunkelblauen Wollstoff mit grünem Futter nähen. Meine Fortschritte belaufen sich bislang aber nur auf das Ausdrucken und Zusammenkleben des Schnittes:




Mein Plan ist, in dieser Woche zuzuschneiden und vielleicht am Wochende die ersten Nähte zu setzen. Wie schon gesagt, bis zum Futtereinnähkurs bei Sebastian am 28.10. muss der Obermantel soweit fertig sein, dass ich das Futter einnähen kann. Knopflöcher und Knöpfe kann ich aber noch später nähen. Bis zum nächsten Termin am 23.10.16 müsste ich also über große Fortschritte berichten können…

Beim Thema Einlage bin ich etwas zwiegespalten: Einerseits hasse ich das Zuschneiden und Aufbügeln dieses Zeugs und finde dies eine furchtbar langwierige und langweilige Arbeit. Andererseits traue ich mich meistens nicht, den Anweisungen der Anleitung zuwider zu handeln und bügele ganz brav auf. Bis jetzt glaube ich immer nur auf Belege und Kragen, bei der Anleitung zum Quart Coat habe ich noch gar nicht nachgesehen.

Die vielen anderen Mantel- und Jackenpläne gibt es hier auf dem MMM-Blog zu sehen

Mittwoch, 5. Oktober 2016

MMM


Heute kann ich endlich das schon vor 2 Wochen geplante Burda-Kleid beim MMM präsentieren. Nachdem dies in der vorletzten Woche ein unschön abstehender V-Ausschnitt verhinderte, hat letzte Woche meine Technik gestreikt. Aber nun ist beides halbwegs erledigt:






Den Stoff (ich glaube so etwas Crepe-artiges) habe ich schon im Frühsommer bei Alfatex gekauft und wusste lange nicht so recht, für welchen Schnitt ich ihn verwenden soll. Im Kopf hatte ich wegen des Musters eigentlich immer so ein eher gerade geschnittenes Kleid, aber dafür fand ich einfach keinen Schnitt, der mir gefallen hätte. Und so lag er ein wenig länger in meinem Stoffschrank.

In der aktuellen Burda fand ich dann dieses Kleid und musste gleich an meinen Stoff denken. Also am Samstagnachmittag schnell den Schnitt kopieren, zuschneiden und erste Abnäher machen und Sonntagnachmittag dann richtig nähen. Tja, was soll ich sagen, bei den Beuteltaschen bin ich an der Burda-Anleitung kläglich gescheitert. Trotz mehrfachem lauten Vorlesen habe ich beim besten Willen nicht verstanden, was ich wohin falten, stecken und nähen soll. Also Anleitung weglegen, Gehirn einschalten und feststellen, dass es eigentlich ganz einfach ist. Zumindest habe ich es jetzt so gemacht und es sieht meiner Meinung nach richtig aus. Der Rest nähte sich quasi von selbst. Ich habe allerdings bei dem oberen Rückenteil aus dem V-Ausschnitt einen Rundausschnitt gemacht, das ist mir für den Herbst/Winter dann doch angenehmer. Möglicherweise liegt darin nun die (Haupt-)Ursache für den abstehenden Ausschnitt. Eine Korrektur an der Schulternaht und Einlage haben jedenfalls nichts am Problem geändert, so dass ich schließlich zwei schräge Abnäher eingefügt habe. Nicht schön, aber in dem Muster zum Glück nicht auf den ersten Blick erkennbar. Sei’s drum – so ist es zumindest tragbar und wofür gibt es schließlich Tücher und Schals??

Wie jeden Mittwoch freue ich mich jetzt auf die sicher zahlreichen Inspirationen beim MeMadeMittwoch, der heute als Gast von Susanne in der perfekten Hose plus Shirt plus Strickjacke präsentiert wird - mehr me made geht kaum - toll!!