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Sonntag, 25. September 2016

Winter-Mantel Sew Along - Inspiration

Heute startet auf dem MMM-Blog der Winter-Mantel Sew Along - neben dem Weihnachtskleid mein Lieblings-Sew Along. Auch wenn ich letztes Jahr leider aussteigen musste, weil es zeitlich einfach nicht hingehauen hat, alleine das Anschauen und Mitverfolgen der vielen Projekte ist super. Also starte ich dieses Jahr wieder. Und um mich noch ein bisschen unter Druck zu setzen  zu motivieren, habe ich mit drei anderen Nähstammtisch-Damen schon mal einen Kurs Ende Oktober bei Sebastian zum Futtereineinnähen gebucht.

Aber heute geht's ja erstmal um Inspiration, also stelle ich mal meine Überlegungen vor:

Der Eggshape-Mantel aus schwarzem Lackstoff aus der September-Burda



Um den Originalstoff bin ich längere Zeit herum geschlichen, die knapp 30 EUR pro Meter haben mich doch zögern lassen. Vor zwei Wochen bei Alfatex lief mir dann ein auf 10 EUR reduzierter Lackstoff über den Weg, der natürlich mit musste. Mein Stoff hat im Gegensatz zum Original keine glatte Lackfläche sondern etwas Struktur und ist insgesamt ein wenig dünner. Ich würde ihn also ganz gerne füttern und brauche für die Taschen und den Kragen noch Strick.






Der Quart Coat von Pauline Alice




Ich liebe marineblaue Mäntel im Military-Look mit großen goldenen Knöpfen und Schulterriegeln. Und die kleinen Fältchen bei diesem Schnitt sind ein schönes Detail. Einen sehr gut abgehangenen marineblauen Wollstoff in ausreichender Menge habe ich von der lieben Frau Machenstattkaufen vor einiger Zeit bekommen und ein schönes grünes Futter von Fahion for Designers habe ich auch noch im Stoffschrank gefunden.



Ich bin auch sehr gespannt, wie die Pläne der übrigen Sew Along-Teilnehmer aussehen. Bis zum nächsten Termin am 09.10.16 ist ja noch Zeit für die endgültige Entscheidung.

Mittwoch, 21. September 2016

MMM Dauerbrenner

Am Wochenende habe ich mich sehr beeilt, um heute mein erstes richtiges Herbstkleid für dieses Jahr beim MMM zu zeigen. Aber leider, heute morgen beim kritischen Blick in den Spiegel habe ich gesehen, dass der Ausschnitt etwas absteht. Da muss ich heute Abend noch mal ran und die Schulternaht etwas nach oben setzen - keine große Sache, aber für Fotos wird es nicht mehr reichen.

Also muss ich Euch heute mit dem Dauerbrenner Anna-Dress langweilen. Aber zumindest habe ich mich beim Styling bemüht und ganz auf schwarz-weiß gesetzt. Das Kleid habe ich für die Abschiedsfeier meines Chefs genäht, die genau in diese super heiße Phase im August fiel. Dafür fehlte mir definitiv ein schickes und luftiges Kleid, in dem man auch bei Temperaturen über 30° noch einigermaßen gut angezogen aussieht. Wieder einmal hat sich der gut bestückte Stoffschrank bewährt, in dem sich noch 2 Meter eines schwarzen Leinengemisch aus dem Ausverkauf von Stoff und Stil vor 2 Jahren befand. Und Anna ist einfach ein toller Sommerkleid-Schnitt, schnell genäht, sitzt gut und ist vor allem luftig-leicht und trotzdem nicht so freizügig. Durch den relativ schweren Fall des Stoffes gefiel mir diesmal auch das Oberteil ohne Veränderung - sonst habe ich die Taille höher gelegt, damit es nicht so spack um die Körpermitte sitzt. Leider hatte ich nur noch einen 40 cm langen nahtverdeckten RV, der endet nun genau in der Taillennaht, aber durch das blusige Oberteil gibt es keine Probleme beim Anziehen (geht jetzt natürlich nur über den Kopf).

Das Kleid hat sich den Tag und den Abend über bewährt, ich habe mich wohl gefühlt und auch die heißen Temperaturen einigermaßen aushalten können. Heute zeige ich Euch allerdings die herbstliche Tragevariante mit schwarz-weißer (Kauf-)Strickjacke, Leggins, schwarz-weißem Schal und schwarz-weiß gepunkteten (!) Schuhen:









Und hier beim MMM gibt noch viel mehr MeMade-Outfits, heute vorgestellt von Dodo in einem tollen Blumenrock.

Mittwoch, 14. September 2016

MMM - Hemdbluse

Heute zeige ich beim MeMadeMittwoch so ein typisches Spätsommer-/Frühherbst-Outfit. Die Farbe meiner Bluse ist schon sehr herbstlich, aber ohne Strümpfe und Jacke geht sie auch bei schön warmen Spätsommerwetter noch gut. Einziger Nachteil ist der Knittereffekt des Viskosestoffes, der sich bei den hohen Temperaturen sehr verstärkt.

Genäht habe ich die Bluse 15 aus der Fashion Style 03/2016, allerdings mit einigen Änderungen: Die Taschen vorne und hinten habe ich komplett weggelassen, ca. 10 cm gekürzt und die Manschetten mangels Stoff ohne Ärmelschlitz einfach offen angenäht. Ganz stolz bin ich aber auf den Kragen, der eigentliche Auslöser zum Nähen der Bluse. Für den Kragennähkurs brauchte ich einen Hemdblusenschnitt und da ich nicht so viel Vorbereitungszeit hatte, sollte der Schnitt möglichst einfach sein. Meine Wahl fiel auf die Bluse aus der Fashion Style, ohne Abnäher, oversized und ohne die Taschen schnell genäht. Da ich gar nicht in die Anleitung geschaut hatte, war mir aber entgangen, dass der Kragen kein klassischer Hemdblusenkragen ist, sondern irgendwie angeschnitten. Da es im Kurs aber genau darum ging, haben wir den Kragen entsprechend geändert. Die Kurse bei Sebastian Hoofs sind toll, man lernt in kleinen Gruppen wirklich sehr viel in total netter und entspannter Atmosphäre und es gibt sogar noch ein leckeres Abendbrot. Also für alle im Großraum Köln sehr empfehlenswert!

Nun aber ein paar Bilder:










Und jetzt freue ich mich auf die vielen wunderbaren Noch-Sommer- oder Schon-Herbst-Outfits beim MMM, der heute von Monika  in einem wunderbaren Anna-Dress präsentiert wird.

Mittwoch, 20. Juli 2016

MMM - Neuer Waxprint-Rock

Am vorletzten Samstag war ich gemeinsam mit 7 nahverrückten Damen in dem tollen Kölner Waxprintladen und habe mich ausführlich umgeschaut. Und fühlte ich mich von der Fülle der vielen Farben und Muster und nicht zuletzt auch von der tollen geballten Nähnerd-Inspirationskraft ein wenig überfordert und habe ewig gebraucht, um mich für zwei (!) Stoffe zu entscheiden. Einen Coupon habe ich mit Susi geteilt, die zu meinem Glück oft auf ähnliche Farben wie ich zugeht.

Geplant hatte ich eigentlich einen weiteren Maxirock, aber als ich den Stoff so zu hause liegen sah, habe ich mich doch um entschieden. Der Stoff gefiel mir so gut, dass ich gerne einen Rock wollte, den ich bei vielen Gelegenheiten und auch im Büro tragen kann, da fällt ein Maxirock einfach durch’s Raster. Stattdessen fiel mir dieser Burda A-Linienrock wieder ein.

Das Puzzeln Zuschneiden war etwas aufwändig, da ich versucht habe, die einzelnen Bahnen in etwa im Musterverlauf zu zuschneiden. Genäht war der Rock dann schnell, allerdings passte er nicht – da fehlten doch so 1-2 cm im Umfang. Ich weiss nicht, ob ich über Nacht zugelegt habe – ich hoffe einfach mal, bei diesem Kurzgrößenschnitt fehlten mir ein paar Zentimeter zwischen Hüfte und Taille. Wie auch immer, zum Glück ist es ja ein A-Linienrock, der nach unten hin weiter wird. Also habe ich ihn ein Stück nach oben gezogen bis er in der Taille passte. Dadurch fehlte natürlich unten ein wenig Stoff, sprich ich hatte einen Minirock. Ich war ganz kurz frustriert, bis mir einfiel, dass die Motive auf dem Stoff von unten nach oben größer werden und ich nun quasi eine Borte unten anbringen kann. Begeisterung machte sich breit… Einmal mehr bewahrheitet sich die These, dass aus ungeplanten „Mißgeschicken“ oft die besten Ideen entstehen.

Lange Rede, kurzer Sinn – hier kommt mein neuer Waxprint-Rock:











Der MeMadeMittwoch wird heute von Frau Crafteln in einem echt tollen "Waxirock" präsentiert - ich sehe, ich brauche unbedingt auch noch einen...

Mittwoch, 13. Juli 2016

MMM - Sommerbluse(n)

Beim MMM zeige ich heute eine bzw. zwei sehr geliebte Blusen. Schon vor ein paar Wochen habe ich zwei Bellahs genäht, eine aus dem schönen Ananas-Viskosestoff von Stoff und Stil wie Constanze und eine aus einem Flohmarktfund unbekannter Zusammensetzung. Die Ärmel der Ananasbluse habe ich ein klein wenig zu kurz zugeschnitten, daher habe ich statt der Umschlagvariante ein Gummiband eingezogen. Bei der zweiten Bluse habe ich daran gedacht und die Ärmel etwas länger gelassen, so kann ich sie umschlagen und sie ist noch ein wenig luftiger und lässiger.

Die Bluse hat oben an den Schultern jeweils 3 kleine Falten, die je nach Vorliebe abgesteppt werden können oder auch nicht - bei mir nicht… Vorne ist eine Knopfleiste und der Saum ist unten schön abgerundet, sprich Vokuhila. Bis auf die Ärmeleinsätze habe ich französische Nähten gemacht, damit bei den dünnen Stoffen die Versäuberung nicht durchscheint.

Diese Art Oberteile finde ich genial, sie passen zu fast jeder Außentemperatur und lassen sich mit Jeans oder Stoffhose mit oder ohne Blazer ganz einfach stylen. Wenn’s nicht ganz so heiß ist und ich die Bluse zur Jeans trage, stecke ich gerne den vorderen Saum in den Hosenbund. Oder an einem heißen Tag mit Stoffhose und locker über der Hose getragen…






Und jetzt wünsche ich viel Spaß beim mittwöchlichen MMM-Stöbern…

Samstag, 9. Juli 2016

Freizeitkleidung

Seit einiger Zeit lebt mein Blog eigentlich nur vom MeMadeMittwoch, was einerseits toll ist, andererseits fallen aber auch viele Sachen durch’s Raster. Denn die Fotos mache ich meistens Dienstags im Büro und da unterliege ich doch ein wenig dem Dresscode. Obwohl das hauptsächlich nur meiner eigenen Einteilung entspricht, denn ich mag manche meiner Kleidung aus verschiedenen Gründen nicht im Büro tragen und ziehe manches umgekehrt nicht wirklich am Wochenende an. So habe ich die wahrscheinlich etwas altmodische Einteilung in Büro- und Freizeitkleidung.
Ich trage Kleider, weite Röcke, Stoffhosen und weiße Blusen eigentlich selten bis nie in der Freizeit. Dagegen schaffen es Maxiröcke, Jeansjacke, Sweatshirts, Jerseyhosen und Tunikas meistens nicht ins Büro. Und spielen deshalb auf meinem Blog auch nur eine untergeordnete Rolle, was schade ist, denn ich mag sie eigentlich genauso gerne.
Deshalb habe ich mir vorgenommen, in der nächsten Zeit immer mal wieder ein paar meiner Freizeit- und/oder Urlaubskleidung zu zeigen. Den Anfang macht dieser sehr geliebte Maxirock aus Waxprint, mit dem ich heute mit einigen Nähstammtischdamen den Kölner Waxprint-Laden gestürmt und Nachschub gekauft habe:




  
Es ist der Fumeterre-Rock von Dear and Doe, der aufgrund der 8 Bahnen eigentlich nicht ganz so optimal für große Muster ist. Trotz Stückelmuster gefällt mir mein Waxprint-Rock aber sehr gut, denn ich mag den Kontrast zwischen dem eher sportlichen Schnitt und dem großen Muster. Ich habe die Variante mit dem vorderen Reißverschluss genäht, allerdings auf die Taschen verzichtet. Und ich habe an den Rockbahnen ab der Hüfte deutlich abgenäht, da war mir dann doch zu viel Weite. Der Stoff ist übrigens der Bruder dieses Modells von Karin, die daraus auch einen tollen Maxi-Rock genäht hat. Da gehe ich doch gleich auch noch zur Waxprint-Linkparty

Mittwoch, 6. Juli 2016

MMM mit Dirnd-Faltenrock

Eigentlich wollte ich heute ein neues Anna-Dress mit V-Ausschnitt und halbem Tellerrock zeigen, aber der Ausschnitt hat sich als so weit/labberig/abstehend gezeigt, dass das Kleid eigentlich untragbar ist. Auch nachträglich aufgebrachte Bügeleinlage auf den Belegen hat daran leider nichts geändert. Gut, zeige ich eben etwas anderes… 

Immer mal wieder begegnete mir auf Trödelmärkten so ein Vintage-Dirndl aus schwarzgrundigem Stoff mit rot-pinken Röschen darauf, allerdings immer in sehr kleiner bzw. Kindergröße. Vor ein paar Wochen fand ich auf einem Trödelmarkt genau diesen Stoff und natürlich musste er mit. Es war ein ca. 1 x 2 Meter langes Stück und noch völlig unbenutzt. Der Stoff ist von der rechten Seite ziemlich feste Baumwolle und auf der Rückseite angerauht wie Flanell. Dadurch fällt er ziemlich schwer und ist auch recht dick – für heiße Sommertage also eher ungeeignet.

Genäht habe ich daraus den Faltenrock (Modell 9) aus der Fashion Style 3/2016. Eigentlich soll der Rock ja asymmetrische Falten haben, aber das ist nicht so ganz gelungen. Sehr wahrscheinlich habe ich beim Stecken der Falten einfach nicht mehr in die Anleitung gesehen und so sind meine symmetrisch (oder zumindest erkenne ich die Asymmetrie nicht). Wobei Vorder- und Rückseite unterschiedlich fallen, so dass ich aus optischen Gründen entschieden habe, den seitlichen Reißverschluss regelwidrig auf der rechten Seite zu tragen. Aufgrund der Flanellrückseite ist der Rock außerdem komplett gefüttert. 





Und hier geht’s zu den anderen Teilnehmer/innen des MeMadeMittwoch, der uns heute von Nina in einer wunderschönen Kombination aus Tellerrock und Top präsentiert wird.